Q2 hoch oben über dem Gardasee





Mehr als 25 Jahre war Roman Demski Hausmeister unserer Schulen und erledigte, wie Schulleiter Dr. Maler dankend hervorhob, zuverlässig Reparaturen, Koordinierung, Vertragen und Stellen (der Aulabestuhlung), Kontrollieren, Abschließen und Vieles mehr. Außerdem – und das ist etwas Besonderes – war er Musiker in Schulbands und mit eigener Band und führte eigene Benefizveranstaltungen für die Anliegen des Ordens durch. Dr. Maler und Musiklehrer Christian Becker dankten dem „rockigsten Hausmeister aller Schulen“ und formulierten denn auch als Motto: „Staying alive“ und „Keep on rocking in the free world“.
Verabschiedet wurde auch Annette Wagener, die von 1996 bis 2000 im Sekretariat und danach in der Schulverwaltung des Ordens tätig war. Dr. Maler dankte ihr für ihre zuvorkommende und freundliche Art und ihre fachliche Kompetenz, mit der sie ihm jederzeit akkurate und präzise Auskünfte geben konnte.
Zuletzt verabschiedete Dr. Maler Herrn Strothoff, der schon seit 1990 immer für den Schulpark da war und Beete und Rasen mit einem Blick für alles, was nötig war, pflegte. Bei ihm waren Flora und Fauna in besten Händen, nun geht er mit 80 Jahren mit guten Wünschen in den Ruhestand.


„Gott jubelt, wenn er an dich denkt!“ – Mit diesen Worten beendete Pastor Knäpper seine Predigt anlässlich der Ordensjubiläen von Schwester Burkhardis und Schwester Raphaela Maria und überreichte ihnen und ihrer Mitschwester Heriburg die nebenstehend abgebildete Grußkarte. In seiner Predigt hatte Pastor Knäpper zuvor unter anderem den offensichtlich von Schwester Raphaela Maria bewusst ausgewählten Lesungstext aus dem Buch Tobit (Tob 12, 6b-9) ausgelegt, in dem es in der Selbstoffenbarung des Erzengels Rafael heißt: „Wer barmherzig und gerecht ist, wird lange leben.“ Dieses Motto trifft sicherlich auf die Lebensführung unserer beiden Jubilarinnen zu, und das im zitierten Bibeltext zugesicherte lange Leben ist augenscheinlich auch im reinen Wortsinne bereits eingetreten.Mehr erfahren »

„Es ist passiert, aber es ist eure Aufgabe, dass es nie, wirklich NIE wieder passiert“. Mit diesem Satz beendete Margot Friedländer ihre Lesung aus ihrem Buch, welches ihr Leben in der NS-Zeit behandelt. Insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer von verschiedenen Schulen, davon sieben Schülerinnen und Schüler unserer Schule und die SV-Lehrerin Frau Richter besuchten ihre Lesung am 21.09. und verbrachten darüber hinaus noch zwei wundervolle Tage in unserer Bundeshauptstadt Berlin in Verbindung mit dem Projekt „Augen auf für Menden“.

Nicht nur Frau Friedländer erzählte uns, wie sie durch die Nationalsozialisten verfolgt und schlussendlich in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde, sondern auch ein ehemaliger Soldat, der in der DDR die Grenze bewacht hat, gab uns Einblicke in sein früheres Leben. Dabei hörten die Schülerinnen und Schüler sehr interessiert zu und nahmen sich diese Eindrücke auch zu Herzen, sodass bei der Lesung von Frau Friedländer auch einige Tränen flossen. Doch auch eine Stadtführung durch Berlin durfte natürlich nicht fehlen: Peter Hoppe, ein Mendener Unternehmer, der die „Augen auf“- Aktion mit Herz und Seele unterstützt, zeigte den Schülerinnen und Schülern die Mitte Berlins. Insgesamt war der zweitägige Ausflug zwar kurz, jedoch sehr aufschlussreich und hinterließ bei jedem Teilnehmer einige Erinnerungen.
(Bericht: Michael Arlt)
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Ein spiritueller Wanderweg
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