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Wir waren dabei!
Gala der Filmmusik in der Balver Höhle

Nachdem die erste Auflage der „Gala der Filmmusik“ im September 2023 in der Balver Höhle, ebenfalls unter Beteiligung des Schulchores der Walburgisschulen, ein voller Erfolg gewesen war, wurden wir für die zweite Auflage erneut angefragt, was den Chor unter der Leitung von Herrn Dr. Bornhoff, der es sich nicht nehmen ließ, mit großem Engagement im Tenor mitzusingen, sehr gefreut hat.
Wegen der großen Nachfrage 2023 gab es dieses Mal direkt zwei Konzerttermine, aber auch diese waren kurz nach Freischalten des Kartenverkaufs direkt ausverkauft.
Schon wie beim letzten Mal halfen Externe, darunter viele ehemalige Schülerinnen, aus, damit sich ein Klangkörper ergeben konnte, der dem stark besetzten Orchester etwas entgegenzusetzen hatte.
Über viele Monate dauerten die Proben an, mehrfach auch „außer der Reihe“ in Form von Probentagen an Wochenenden, bis ein Endergebnis erreicht wurde, mit dem der Chor und insbesondere der Chorleiter mehr als zufrieden sein konnte.
Am Freitag und Samstag der vergangenen Woche war es dann endlich soweit, und die mehr als 150 Musiker konnten dem Publikum präsentieren, was sie gemeinsam erarbeitet hatten.
Der musikalische Leiter und Dirigent des Balver Musikvereins, Philipp Cramer, hatte ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das die gesamte Bandbreite aller Emotionen abdecken konnte. Auch wenn im Publikum sicher nicht jedem Anwesenden alle Filme bekannt waren (in einem Fall handelte es sich sogar um Musik zum Computerspiel „World of Warcraft“), so sprach die Musik auf jeden Fall für sich und benötigte keine bewegten Bilder, um ihre volle Wirkung zu entfalten.
Der Moderator des Abends leitete die Stücke mit kurzen Hinweisen zu den zugehörigen Filmen ein. So wurde zum Beispiel der Film „Avatar“ als der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten vorgestellt. Dass der Film „Schindlers Liste“ von den Filmen des Abends die meisten Oscars, nämlich sieben an der Zahl, erhalten hatte, wurde nur nebenbei erwähnt, dafür aber die Bedeutung des Filmes für die Erinnerungskultur herausgestellt.
James Bond und Forrest Gump waren weitere Protagonisten, die dem Publikum nicht ausführlich vorgestellt werden mussten, gleichfalls wie die musikalischen Hauptmotive der zugehörigen Filmmusik.
Aber auch etwas unbekanntere Filme und ruhigere Stücke waren von Philipp Cramer ausgesucht worden, wie zum Beispiel „Kung Fu Panda“ oder „Rendezvous mit Joe Black“.
Es sollte auch Erwähnung finden, dass einige Stücke die Gelegenheit boten, dass Instrumental- und Vokalsolisten ihre Künste darbieten konnten. So gab es das berühmte Gitarrensolo bei „James Bond“, das gleichfalls berühmte Klaviersolo bei Forrest Gump, ein Flötensolo bei „Kung Fu Panda“ und das wunderschöne und unvergessliche Violinsolo aus „Schindlers Liste“.
Eine professionelle Sopranistin wurde bei den Stücken „Gladiator“ und „Turandot“ eingesetzt. Umso mehr freute es den Chor, dass auch zwei Sängern aus ihren Reihen die Gelegenheit zu einem kurzen Solo gegeben wurde:
Unsere Mezzosopranistin Sophie Kersting sang die Solo-Oberstimme zu dem Stück „Invincible“, und unser Tenor Frank Neidert durfte die einleitende Sequenz in „Non nobis Domine“ singen.
Das Konzert endete fulminant, wie es mit „Avatar“ begonnen hatte: An einem Stück, nicht mehr durch Moderation unterbrochen, wurden zwei musikalische Szenen aus dem Film „Gladiator“ sowie ein abschließendes Medley von „König der Löwen“ dargeboten, jeweils aus der Feder des berühmten Filmmusikkomponisten Hans Zimmer.
Der Applaus wollte nicht enden, und so kam es abschließend noch zu zwei weiteren Zugaben: Das Stück „Non nobis Domine“ aus dem Film „Henry V.“ sowie ein kurzes Stück aus der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini, wo Chor und Orchester noch einmal alles geben konnten, was Lungen und Stimmbänder hergaben. Wer sich fragte, was ein Opernstück in einer Gala der Filmmusik zu suchen hatte, wurde nach einer kurzen Recherche fündig: Diese Oper liegt ebenfalls in einer Verfilmung fürs Kino vor.
Am Ende waren sich alle einig: Diese Veranstaltungsreihe muss unbedingt fortgesetzt werden, am besten mit drei Konzertterminen, denn ein Wochenende ist lang!
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