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Trauer um Marlene Fusch
Wir trauern um Studiendirektorin a.D. Marlene Fusch, die am 21. Februar 2026 im gesegneten Alter von 96 Jahren verstorben ist. Frau Fusch war von 1959 bis 1990 an unserer Schule tätig und unterrichtete die Fächer Biologie und Chemie. Ihre ehemaligen Schülerinnen und Schüler erinnern sich gerne zurück an ihre „Wärme und Herzlichkeit, ihr Lachen und ihre Fürsorge“ (Zitat aus einer Online-Trauerbekundung), mit der sie sie durch ihre Schulzeit begleitete. Zu den vielen humorvollen Anekdoten, die bis heute unvergessen bleiben, zählt auch ihre Brille, die sie immer an einer Kette um den Hals trug — eines der vielen Dinge, die aus ihr eine Persönlichkeit mit einer mütterlichen Ausstrahlung machten, die stets geprägt war von einem tiefen Respekt vor dem individuellen Talent jeder Schülerin und jeden Schülers.
Mit ihrer Leidenschaft für das Lehramt und ihrem tiefen Verständnis für junge Menschen schuf Frau Fusch ein Umfeld, in dem Wissensvermittlung und menschliche Verbundenheit Hand in Hand gingen. Ihre Unterrichtsstunden waren nicht nur lehrreich, sondern auch emotional bewegend — sie brachte die Schönheit der Naturwissenschaften zum Vorschein, indem sie mit ihrer Kreativität und Empathie die Welt der Schülerinnen und Schüler spannend machte. Viele von ihnen erinnern sich bis heute an die Lebenserfahrungen, die sie in schwierigen Situationen mit scheinbar müheloser Sicherheit vermittelte und die sie zu einer wichtigen Vertrauensperson für ihre Schülerinnen und Schüler werden ließ, der man alles anvertrauen konnte.
Dies alles geschah auf der Grundlage eines tiefgehend christlichen Menschenbildes, das ihr auch hilfreich bei der Bewältigung schwieriger privater Herausforderungen war, die sie gemeinsam mit ihrem Mann meisterte, der gleichfalls wie sie die Mendener Schullandschaft prägte.
Die Gemeinschaft der Walburgisschulen wird Frau Fusch als geschätzte und beliebte Kollegin und Lehrerin ebenfalls positiv in Erinnerung behalten. Nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen, sondern auch ihr unermüdliches Engagement für die Schule und deren Entwicklung prägten ihr Leben. Sie war eine treue Stütze für junge Lehrkräfte, die sie mit Rat und Tat begleitete und gleichzeitig stets mit Humor den Alltag bewältigte.
Das Walburgisgymnasium erinnert sich mit Frau Fusch nicht nur an eine bemerkenswerte Lehrkraft, sondern auch an einen Menschen, der durch sein Leben stets den Wert von Bildung, Mitgefühl und Respekt lebendig machte. Sie bleibt in unseren Herzen — ein Licht, das uns bis heute an die Kraft der menschlichen Verbundenheit erinnert.
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