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Meine Leiche, deine Leiche
Großartige Aufführungen des Literatur-/Instrumentalkurses der Q1 (mit Fotogalerie)

Am vergangenen Wochenende führte der Literaturkurs gemeinsam mit dem Instrumentalkurs zweimal ihr Stück „Meine Leiche, deine Leiche“ auf. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum floss der Schweiß in Strömen, denn bei rekordverdächtigen Außentemperaturen ging es richtig zur Sache. So mussten zum Beispiel Teile des männlichen Publikums kräftig mit anpacken, als es mehrmals darum ging, die Leiche in die dafür vorgesehene knapp bemessene Kiste zu verfrachten.

Aber beginnen wir von vorn:
Als zu Beginn des Schuljahres die Wahlen für den Literaturkurs und den Instrumentalkurs feststanden, wurde schnell klar, dass es aufgrund der Anzahl der Teilnehmer nur eine Möglichkeit gab: Beide Kurse mussten zusammengelegt und von zwei Kollegen gemeinsam betreut werden. So ergab sich sehr schnell, dass Frau Thielmann die Produktion des Theaterstückes übernehmen sollte, Herr Becker dagegen die vierköpfige Instrumentalgruppe, die die Musik für die Krimikomödie komplett selber schrieb, arrangierte und einprobte. Und diese Musik konnte sich sehen bzw. genauer ausgedrückt hören lassen! Sie sorgte dafür, dass sich beim Publikum an den richtigen Stellen die gewünschte Gänsehaut einstellte. Das war zum Beispiel an der Stelle der Fall, als sämtliche Hauptdarsteller nacheinander zum Giftmischer wurden und, ohne voneinander zu wissen, ein tödliches Gebräu für den ungeliebten Firmenchef zusammenmixten.
Es entwickelte sich eine Dynamik, bei der die Leiche letzten Endes ihren Ort öfter wechselte als noch zu Lebzeiten. Für die herbeigerufene Polizei, die dreimal anrücken musste, bevor die Leiche überhaupt zum ersten Mal für sie sichtbar wurde, entwickelte sich eine sehr schwierige Ermittlung, denn am Ende kam es dazu, dass alle Verdächtigen – und das waren alle Mitspielenden, weil sie alle ein Motiv hatten – nacheinander ein Geständnis ablegten.
Zum guten Schluss stellte sich dann jedoch heraus, dass …
… aber das wollen wir lieber an dieser Stelle nicht verraten 😉
Genug der Worte! Lassen wir lieber die Bilder sprechen, die verdeutlichen, welch große schauspielerische Leistung von allen Beteiligten dargeboten wurde. Die Instrumentalgruppe zeigte gleichfalls nicht nur besondere kompositorische Fähigkeiten, sondern auch die meisterhafte Beherrschung ihrer Instrumente, als da waren: Querflöte, zwei Saxophone, Posaune und Schlagzeug. Herr Becker sorgte auf dem Keyboard jeweils für den nötigen Klangteppich.
Das Publikum ging am Ende sehr gelöst in den sommerlichen Abend, und falls in den nächsten Wochen in Menden vermehrt Giftmorde begangen werden sollten, wissen wir genau, wodurch diese ausgelöst worden sind!
Es folgt eine Galerie mit – nicht erschrecken! – mehr als hundert Szenenfotos. Die Auswahl fiel unserem Fotografen wirklich sehr schwer!



















































































































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