Eine Schule der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel

Großes Engagement für den virtuellen Raum des Erinnerns

Spendenaktionen für das „Augen auf! Für Menden“ Projekt der weiterführenden Schulen

Das Mendener Netzwerk „Augen auf! Für Menden“ will sein aktuelles Projekt, die virtuelle Synagoge, am 09.11.2021 veröffentlichen. Die weiterführenden Schulen erarbeiten hierfür in Projektteams Inhalte für die Synagoge, um sie zum Leben zu erwecken. An unseren Schulen arbeitet seit einigen Wochen die Klasse 9 b im Geschichtsunterricht an einer kreativen Idee frei nach dem Motto „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Menden“, die in Form einer digitalen Stadtrallye umgesetzt wird.
Um das Projekt auch finanziell zu realisieren, haben in der vergangenen Woche die Schülervertretungen aller weiterführenden Schulen Mendens großen Einsatz gezeigt.

Bei der diesjährigen Verleihung des Heimatpreises konnte mit diesem Projekt bereits der 3. Platz erzielt werden. Der große Einsatz und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler für Vielfalt und Toleranz in unserer Heimatstadt hat die Jury überzeugt. Das Preisgeld von 1000€ wird genutzt, um die Digitalisierung der Mendener Synagoge über die Firma Twinc zu finanzieren.
Um weitere Spendengelder zu sammeln, hat die Schülervertretung der Walburgisschulen sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: die Bingo-Time! Hierbei konnten die Teilnehmenden tolle Preise gewinnen und mit einer freiwilligen Spende das Projekt unterstützen. Die Veranstaltung fand in Form einer Online-Besprechung statt, sodass möglichst viele Interessierte daran teilnehmen konnten.

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Spenden für die „Augen auf“-Aktion 2021

Was verbirgt sich hinter „AUGEN AUF“?
Das Mendener Netzwerk „augen auf! für menden“ setzt jedes Jahr unübersehbare Zeichen für Achtung, Vielfalt, Toleranz und Respekt mit verschiedenen Aktionen. Bundesweit spielt das jüdische Leben in Deutschland in diesem Jahr eine ganz bedeutende Rolle. Nicht nur die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein Jubiläum, nämlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, sondern auch in Menden wäre die Synagoge dieses Jahr 200 Jahre alt geworden.

Worum geht es bei dem aktuellen Projekt?
Die Synagoge in Menden, die zur jüdischen Gemeinde Fröndenberg, Hemer, Menden (Märkischer Kreis und Kreis Unna) gehört, wurde vor 200 Jahren errichtet. Zerstört wurde diese 1938 im zweiten Weltkrieg; der Abbruch fand 1952 statt. Aus Fotos, alten Plänen und Zeitzeugenberichten soll die Synagoge virtuell realistisch nachgestellt und begehbar gemacht werden. In den Räumlichkeiten der Synagoge können Menschen sich über das Judentum, Juden in Menden und Umgebung, die Synagoge und deren Geschichte, Zeitzeugeninterviews, liturgische Gegenstände und vieles mehr informieren. Die digitalen Räume werden von Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen – auch unserer Schule – gestaltet und mit Leben gefüllt. Unterstützt werden sie dabei von dem Unternehmen „twinc“ aus Wuppertal. Die App wird am 09.11.2021 zum Gedenken der Reichspogromnacht freigeschaltet.

Die Arbeitsphase hat bereits begonnen. Es gab erste Austausch- und Planungstreffen und Workshops, bei denen wir in der digitalen Anwendung der Synagoge geschult wurden.

Wie kann ich an der Spendenaktion teilnehmen?
Damit das Projekt umgesetzt werden kann, benötigen wir noch Spenden. Der komplette Erlös der Spendenaktionen fließt in die Realisierung des Projekts.

Wir laden als Projektteam an den Walburgisschulen hiermit herzlich zu unserer „BINGO TIME!“ ein.
Mitmachen können alle Schüler, Lehrer und Eltern. Die Online-Besprechung über Teams findet am 21.09.2021 um 17 Uhr statt. Alle Teilnehmer benötigen dazu ein digitales Endgerät mit Kamera. Karten gibt es vom 13.09.-21.09.2021 in der ersten Pause am SV Büro!
Wir freuen uns über freiwillige Spenden für das „augen auf! für menden“-Projekt in einer Spendenbox am SV Büro.

„Wie würdest du dich entscheiden?“

Grundkurs Pädagogik der Q1 führt digitale Dilemmadiskussionen mit Sechstklässlern durch

Im Rahmen des Pädagogik-Unterrichts des Q1 Grundkurses von Frau Manthey entstand die Überlegung, dass die Oberstufenschüler/innen etwas für die größtenteils daheim gebliebenen Unterstufenschüler/innen machen wollten. Thematisch ging es im Unterricht um die Moralentwicklung von Kindern und Jugendlichen, die durch die Diskussion verschiedener Dilemma-Situationen angeregt werden kann. Beides zusammen führte zu der Idee das Gelernte umsetzen zu wollen: In mehreren Stunden bereiteten Kleingruppen des Q1 Kurses eigene Dilemma-Situationen und Diskussionen für die daheimgebliebenen Sechstklässler vor. Es geht um kniffelige Situationen aus dem Alltag, die jeder von uns kennt:

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Es war einmal …

Es war einmal… Wer würde dies nicht gerne hören und sagen in diesen Zeiten, wer würde nicht gerne den Kräften einer guten Fee vertrauen, sich einen Helden wünschen, der sich in den Kampf stürzt und als der Gute das Böse besiegt. Auf ein erlösendes „Ende gut, alles gut“ wartet die Welt… bislang leider noch vergeblich.

Und so war in der 5R schnell die Idee zu einem Corona-Märchen-Projekt als Abschluss unserer Unterrichtsreihe „Märchen“ geboren, zu einer digitalen Schreibwerkstatt, die zumindest im Land der Fantasie Hoffnung und Zuversicht verbreitet.

Mit viel Spaß am Fabulieren haben die jungen Schreiber und Schreiberinnen in ihren Geschichten die Menschen von der schweren Prüfung Corona durch eine märchenhafte Wendung befreit.

Eine Auswahl der zahlreichen Produkte dieser Schreibwerkstatt lädt alle Interessierten zum Schmökern ein. Willkommen in der Märchenwelt!

Ute Volkmann

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