Junge Menschen müssen die eigene Persönlichkeit entfalten und ihren persönlichen Weg innerhalb der Gesellschaft finden. Das ist gegenwärtig schwieriger denn je. Wir alle stellen fest: Lebenszusammenhänge werden immer komplexer, und technologische Veränderungen gehen in einem rasanten Tempo vonstatten. Die eigene Individualität zu entwickeln, setzt voraus, Zeit zu haben, um in Ruhe eigene Lebensperspektiven zu finden. Auf diesem Weg der Entwicklung und Sinnsuche brauchen junge Menschen Orientierung und Begleitung. Wir, die Lehrerinnen und Lehrer des Walburgisgymnasiums, stellen uns dieser Aufgabe aus Überzeugung.

Naturwissenschaften ganz groß: Das Siegerteam des Chemie-Wettbewerbs der Bayer Schering Pharma AG 2010 (Stufe 10) bei der Laborarbeit
Qualifizierte Wissensvermittlung und ganzheitliche Bildung nach christlichen Grundsätzen
Um den vielfältigen Anforderungen im Leben und im Beruf gerecht zu werden, bedarf es mehr als Wissen und intellektueller Fähigkeiten: Gefordert sind auch Kreativität und soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein und solidarisches Handeln.
Wir legen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihre Schule nicht als bloße Bildungsinstitution erleben. Eine gute Lern- und Arbeitsatmosphäre und ein interessantes Schulleben mit einer reichen Palette von Angeboten und Aktivitäten über den Unterricht hinaus tragen dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler das Walburgisgymnasium als Ort individueller Entfaltungsmöglichkeiten und gemeinsamen Lebens erfahren.
Christliche Erziehung – Offenheit für Konfessionen und Religionen
Eine katholische Privatschule in ordenseigener Trägerschaft schenkt dabei der religiösen Dimension der Persönlichkeitsentwicklung besondere Aufmerksamkeit. Gleichwohl genießen die Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen Glaubensentscheidung volle Freiheit.
Als katholische Schule weiß sich das Walburgisgymnasium der Ökumene verpflichtet. Daher werden auch Schülerinnen und Schülern anderer Konfessionen aufgenommen. Evangelische Schülerinnen und Schüler erhalten Religionsunterricht in ihrer Konfession. Angehörige anderer Religionen können aufgenommen werden, wenn sie die christliche Erziehung ausdrücklich bejahen. Das Miteinander der Konfessionen und Religionen an unserer Schule ist von gegenseitiger Toleranz geprägt.
Schule mit Tradition – Vom Lyzeum zum modernen Gymnasium
1919 Eröffnung eines katholischen Lyzeums in Menden. Den Unterricht – zunächst in gemieteten Räumen – halten Ordensschwestern aus Heiligenstadt (heute Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel). Katholische Mädchen aus Menden und Umgebung können eine höhere Schulbildung und die Mittlere Reife erwerben.
1931 Die Schule zieht in das neu erbaute Schulgebäude am Schwitter Weg um und heißt jetzt Walburgis-Lyzeum. Ein Internat ist angeschlossen.
1938 Unter nationalsozialistischer Herrschaft wird die Schule schrittweise aufgelöst. Es dürfen keine Schülerinnen mehr aufgenommen werden. Ein Teil des Gebäudes wird als Reservelazarett benutzt.
1946 Wiedereröffnung nach dem Krieg. Ausbau zum Gymnasium mit Oberstufe. 1949 erhalten die ersten Schülerinnen ihr Abiturzeugnis.
1975 Die wachsende Zahl der Schülerinnen macht bauliche Erweiterungen notwendig. Fach- und Klassenräume sowie eine Sporthalle werden fertig gestellt. Ab 1975 werden auch Jungen in die Sexta aufgenommen.
2000 Umbaumaßnahmen im Altbau ermöglichen es, eine Cafeteria als Kommunikationszentrum einzurichten.
2007 Einrichtung neuer Chemieräume durch Erweiterung und Umgestaltung des naturwissenschaftlichen Traktes.
2010 Im neuen Anbau werden zwei große Schüler-Aufenthaltsräume in moderner Ausstattung eröffnet.




